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GEB-S und GEB-K fordern Hitzeschutzrahmenplan
Hitzephasen, wie wir sie gerade erleben, treten künftig immer wahrscheinlicher auf. Der Gesamtelternbeirat der Freiburger Schulen (GEB-S) sowie der Gesamtelternbeirat der Freiburger Kindergärten (GEB-K) fordern die Stadtverantwortlichen zu entschiedenem Handeln auf. Hitzeschutz in Kindergärten und Schulen muss erkennbar als Gesundheitsschutz umgesetzt werden.
Folgende Maßnahmen halten wir für erforderlich:
- Erarbeitung eines Hitzeschutz-Rahmenplans für alle Freiburger Kindergärten und Schulen. Dieser soll pädiatrisch und arbeitsmedizinisch begründete Schwellenwerte für Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit definieren, ab denen bestimmte Schutzmaßnahmen getroffen werden müssen.
- Systematische Erfassung der Innenraumtemperaturen in Gruppen- und Unterrichtsräumen aller Freiburger Kindergärten und Schulen, um den tatsächlichen Handlungsbedarf transparent zu machen.
- Priorisierung technischer und baulicher Hitzeschutzmaßnahmen auf Grundlage dieser Messungen, beispielsweise Sonnenschutz, Möglichkeiten zur sicheren Nachtlüftung oder Sammelbestellungen von Ventilatoren.
- Erarbeitung eines Hitzeschutzkonzepts für jeden Kindergarten und jede Schule, die auf dem Hitzeschutzrahmenplan aufbauend die unterschiedlichen Gegebenheiten der Gebäude sowie die Bedürfnisse der Kinder berücksichtigen.
Diese Maßnahmen erscheinen uns als notwendige kurzfristige Schritte. Gleichzeitig gehen wir davon aus, dass die Stadt die Entwicklung und Umsetzung technischer Lösungen zur Kühlung und Beschattung von Schul- und Kindergartengebäuden konsequent vorantreibt, um die Gebäude mittelfristig widerstandsfähig gegen Hitzeperioden wie die der vergangenen Woche zu machen und die Ziele des Hitzeschutz-Rahmenplans zuverlässig zu erreichen. Dabei gehen wir in Anbetracht der Dringlichkeit dieser Aufgaben davon aus, dass eine solche Ertüchtigung der Gebäude zum Wohle der Kindergartenkinder und SchülerInnen explizit nicht an ohnehin geplante Sanierungsvorhaben gebunden sein muss.
Abschließend möchten wir betonen, dass wir die weitere Entwicklung dieses Themas eng begleiten und uns als Elternschaft konstruktiv in den weiteren Prozess einbringen und diesen unterstützen möchten. Wir würden uns über einen zeitnahen Austausch mit der Verwaltung freuen, um gemeinsam nächste Schritte zu entwickeln.