Cookies & externe Inhalte

Wir verwenden nur technisch notwendige Cookies. Externe Inhalte (Karte via Leaflet/OSM und Newsletter-Formular via rapidmail) laden wir erst nach Ihrer Zustimmung.


Sie können Ihre Auswahl jederzeit über „Cookie-Einstellungen“ im Footer ändern.

Wachsendes Bündnis fordert besseren Hitzeschutz an Freiburger Schulen und Kindertagesstätten

Nach dem Gesamtelternbeirat der Freiburger  Kindergärten und Kindertagesstätten (GEB-K) haben sich nun auch zahlreiche Elternbeiratsvorsitzende und ihre Vertreter:innen hinter die Forderung nach einem klaren Hitzeschutzfahrplan für Schulen und Kindergärten / Kindertagesstätten gestellt. Auf Initiative von Nikoletta Wittmer, Elternvertreterin an der Paul-Hindemith-Schule, meldeten sich in einer Blitzumfrage kurz vor Schuljahresschluss über 150 Elternvertreter:innen aus Schulen und Kitas zurück. Sie stellen sich hinter das Anliegen des Gesamtelternbeirats der Freiburger Schulen (GEB-S), dass die Stadt nun erkennbar mit kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen für besseren Hitzeschutz von Kindern und Jugendlichen sorgen muss.

Hitze-Hotspots finden, Schwellenwerte definieren

Zu den zentralen Forderungen des GEB-S zählt die systematische Identifizierung von Hitze-Hotspots an Schulen und Kindergärten / Kindertagesstätten sowie die verbindliche Festlegung von Schwellenwerten, ab denen Maßnahmen getroffen werden müssen. Während es solche Schwellenwerte im Rahmen des Arbeitsstättengesetzes für Erwachsene gibt, fehlen sie für Kinder bislang. Für Erwachsene müssen ab 30 Grad Celsius Linderungsmaßnahmen getroffen werden, ab 35 Grad Celsius gelten Räume als nicht mehr nutzbar. Da junge Menschen bis ins Alter von 14 Jahren Hitze noch nicht richtig verarbeiten können, dürften die Grenzwerte für sie niedriger liegen.

Verwaltung und Gemeinderat sind gefragt

„Hitzeschutz ist keine freiwillige Zusatzleistung, sondern Teil der Fürsorgepflicht des Schulträgers gegenüber Schülerinnen und Schülern sowie allen Beschäftigten an den Schulen“, heißt es in dem Aufruf. „Wir appellieren eindringlich an Verwaltung und Gemeinderat, die notwendigen Entscheidungen zeitnah zu treffen und die erforderlichen finanziellen Mittel bereitzustellen.“

Ein verbindlicher Hitzeschutz-Fahrplan solle nachvollziehbar aufzeigen, welche Maßnahmen zu welchem Zeitpunkt in Kraft treten, welche kurzfristigen Schutzmaßnahmen bereits vor Beginn der nächsten Hitzeperiode umgesetzt werden und welche mittel- und langfristigen baulichen Maßnahmen anschließend folgen. „Dabei erwarten wir klare Zeitpläne, Prioritäten und Zuständigkeiten, damit Schulen, Eltern sowie Lehr- und Betreuungskräfte frühzeitig wissen, wie der Schutz der Kinder und Beschäftigten gewährleistet wird.“

Die Unterschriftensammlung und Forderungen wurden am 30. Juli 2026 Schulbürgermeisterin Christine Buchheit übergeben und mit ihr diskutiert.

Hier könnt Ihr den ganzen Aufruf lesen.

Autorin: Kirsten Wörnle

Zurück zur Newsübersicht