Infoabend: Welche Schule passt?

Infoabend: Welche Schule passt?

Großes Interesse am „Abend der weiterführenden Schulen“ im Freiburger Konzerthaus

Wohin ab Klasse 5? Dieser Frage widmet sich der jährliche Abend der weiterführenden Schulen im Freiburger Konzerthaus. Am 26. November nutzten zahlreiche Eltern erneut die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die verschiedenen Bildungswege in Freiburg zu informieren. Sämtliche weiterführenden Schulen der Stadt sowie mehrere Privatschulen waren jeweils mit einem Stand vertreten. Außerdem Institutionen wie der Gesamtelternbeirat der Freiburger Schulen (GEB-S), der Wegweiser Bildung oder die schulpsychologische Beratungsstelle.

„Freiburg hat eine sehr vielfältige Schullandschaft“, sagt Annalisa Polito, stellvertretende Vorsitzende des GEB-S Freiburg. „Das Tolle am Infoabend im Konzerthaus ist, dass man direkt mit den Rektorinnen und Rektoren und Lehrenden der Freiburger Schulen ins Gespräch kommen kann. Das macht die Entscheidung dann leichter.“

In zwei vom GEB-S organisierten Podiumsdiskussionen berichteten Vertreterinnen und Vertreter jeder Schulart, welches pädagogische Profil sie bieten und welches Bildungsziel sie jeweils verfolgen. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Wege sein können, die zu einem qualifizierten Abschluss führen. Besonders betont wurde, dass der Weg zum Abitur in Freiburg über mehrere Schularten offensteht – darunter Gymnasien, Gemeinschaftsschulen, die Gesamtschule oder die Realschule mit anschließendem Übergang auf ein berufliches Gymnasium. Mit Blick auf eine recht hohe jährliche Zahl an Schulwechsel-Anträgen weg vom Gymnasium appellierten mehrere Podiumsgäste dafür, sich nicht zu leichtfertig für den Gymnasialweg ab Klasse 5 zu entscheiden – trotz G9.

„Am besten ist eine Schule, auf der Ihr Kind als Fünftklässler Lernerfolg haben wird und sich wohlfühlen wird“, sagte Sebastian Kölsch, früheres GEB-S-Freiburg-Mitglied und heutiger Landeselternbeirat, der die Podiumsdiskussion geleitet hatte. Wo immer man auch in Klasse 5 startet: Die Wege bleiben offen.