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FAQ

An den GEB-Freiburg werden öfter die selben Fragen gestellt, wir nutzen hier die Möglichkeit die gängigsten Fragen zu beantworten:

 

Die Klassenpflegschaft:

§2 NVO Absatz 2 -> Die Klassenpflegschaft soll ihrer Aufgabe, der Unterrichtung der Eltern über den Entwicklungsstand der Klasse und die Grundsätze für Klassenarbeiten und Hausaufgaben sowie der Aussprache darüber, besondere Beachtung schenken.

 

Aufgaben eines Elternvertreters (EV):

 

Aufgaben des Elternbeirates (EB):

 

Aufgaben der Elternbeiratsvorsitzenden:

Aufgaben des Gesamt-Elternbeirates (GEB):

Aufgaben des Vorstandes des GEB-Freiburg:

Aufgaben der Schulkonferenz:
Werden in § 47 des SchG (in der Fassung 1.8.1983) ausführlich dargestellt.
Im insbesondere möchte der GEB-Freiburg auf folgende Punkt Hinweisen, da diese nach seiner Erkenntnis des öfteren „vergessen“ wird:

  • Absatz 2 -> Die Schulkonferenz kann gegenüber dem Schulleiter und anderen Konferenzen Anregungen und Empfehlungen geben. Eine Empfehlung muss auf der nächsten Sitzung der zuständigen Konferenz beraten werden.
  • Absatz 3 Punkt 7 -> die Anforderung von Haushaltsmitteln gegenüber dem Schulträger.
  • Absatz 4 Punkt 1 b -> über die Verwendung der der Schule zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel im Rahmen ihrer Zweckbestimmung,
  • Absatz 4 Punkt 6 -> zu Stellungnahmen der Schule gegenüber dem Schulträger zur Ausstattung und Einrichtung der Schule sowie Baumaßnahmen.
  • Absatz 5 Punkt 2 -> Beschlüsse zu allgemeinen Fragen der Klassenarbeiten und Hausaufgaben,

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Landesrecht -Baden-Württemberg

 

Die Notengebung:

§1 NVO Absatz 1 -> Die Schulkonferenz kann gegenüber dem Schulleiter und anderen Konferenzen Anregungen und Empfehlungen geben. Eine Empfehlung muss auf der nächsten Sitzung der zuständigen Konferenz beraten werden.

§56 SchG Absatz 1 -> Die Klassenpflegschaft dient der Pflege enger Verbindungen zwischen Eltern und Schule und hat die Aufgabe, das Zusammenwirken von Eltern und Lehrern in der gemeinsamen Verantwortung für die Erziehung der Jugend zu fördern. Eltern und Lehrer sollen sich in der Klassenpflegschaft gegenseitig beraten sowie Anregungen und Erfahrungen austauschen. Dem dient insbesondere die Unterrichtung und Aussprache über (3) Kriterien und Verfahren zur Leistungsbeurteilung;

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Im Übrigen können die Gremien (GLK + SK) Regelungen treffen, wie viele Klassenarbeiten in der Woche höchstens zulässig sind, ob eine Klassenarbeit ab einem bestimmtem Durchschnitt dem Schulleiter zur Prüfung vorgelegt werden soll, ob bei einer Klassenarbeit neben der Note auch zwingend der Klassendurchschnitt anzugeben ist, Empfehlungen zur Notengebung….

Die Bildung der Note ist eine pädagogisch-fachliche Gesamtbewertung aller vom Schüler im Beurteilungszeitraum erbrachter Leistungen. Da die Notengebung aus dem Unterricht unter Einbeziehung einer Vielzahl von Faktoren erwächst, kommt dem Fachlehrer bei der Notengebung ein Beurteilungsspielraum zu, der nur eingeschränkt rechtlich überprüfbar ist.Der Lehrer hat bei der Notengebung jedoch die rechtlichen Vorgaben zu beachten, hierzu gehört insbesondere das Transparenzgebot (§7 NVO):

 
  • Zu Beginn des Schuljahres muss der Fachlehrer den Schülern mitteilen, wie er in der Regel die verschiedenen Leistungen (mündlich, schriftlich, praktisch) gewichtet.
  • Der Lehrer muss den Schülern auf Nachfrage jederzeit Auskunft über den Stand ihrer mündlichen oder praktischen Leistungen geben können, § 7 Abs. 4 NVO. 
  • Bei einer besonderen mündlichen Prüfung, z.B. der Lehrer fragt gezielt ab, muss er dem Schüler die Note von sich aus bekanntgeben. 
  • Der Lehrer muss den Schülern die maßgebenden Kriterien der Leistungsbewertung darlegen, z.B. in Klassenarbeiten Angabe von Notenskala und Erwartungshorizont, (§ 7 Abs.3 NVO). 

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Die mündliche Note

Nicht maßgeblich ist die bloße Anzahl der Wortmeldungen. Dieser Aspekt wird von der im Zeugnis ausgewiesenen Note für Mitarbeit erfasst. Bei der mündlichen Note kommt es auch auf die Qualität der Unterrichtsbeiträge an. Passives Verhalten geht zu Lasten des Schülers. Der Lehrer ist allerdings bereits von seinem pädagogischen Auftrag her gehalten, auch zurückhaltende Schüler durch gezieltes Aufrufen in den Unterricht einzubeziehen. Es steht dem Lehrer frei, wie er die mündlichen Leistungen ermittelt. Er kann Einzelprüfungen vornehmen, z.B. gezieltes Abfragen, Referat. In diesem Fall hat er dem Schüler im Anschluss hieran die Note bekanntzugeben, § 7 Abs.4 NVO. Oder er kann die mündlichen Beiträge im Unterricht über einen gewissen Zeitraum beobachten und hierüber eine Eindrucksnote bilden.

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Note 3,5 aber welche Zeugnisnote bekommt er?

§ 7 Abs.2 NVO stellt klar, dass die Notenbildung keine rein mathematische Berechnung sondern eine pädagogisch fachliche Gesamtwertung darstellt. Der Lehrer, der den Schüler und seine Leistungen während des Schuljahres beobachten konnte, wird sich überlegen, ob er die Gesamtleistungen des Schülers auch im Vergleich zu den Mitschülern als „befriedigend“ oder als nur „ausreichend“ einschätzt. Gab es bei den Klassenarbeiten z.B. einen Ausrutscher nach unten bei ansonsten befriedigenden Leistungen, wird er in der Regel die Zeugnisnote „3“ erteilen.

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Vorgaben gibt es zu Klassenarbeiten?

Die NVO unterscheidet bei den schriftlichen Arbeiten zwischen Klassenarbeiten und schriftlichen Wiederholungsarbeiten. Schriftliche Wiederholungsarbeiten beziehen sich auf die unmittelbar vorangegangenen Unterrichtsstunden und dauern in der Regel bis zu 20 Minuten, typisches Beispiel sind die Vokabelarbeiten, Kurztests. Im Text der NVO ist daher stets darauf zu achten, ob sich eine Regelung auf Klassenarbeiten, auf schriftliche Wiederholungsarbeiten oder auf schriftliche Arbeiten (also beides) bezieht.

Die NVO sieht in § 9 für die einzelnen Schularten für die Kernfächer Vorgaben für die Mindestanzahl und Art der Klassenarbeiten vor, in den übrigen Fächern dürfen höchstens 4 schriftliche Arbeiten im Schuljahr angefertigt werden. Klassenarbeiten sind in der Regel anzukündigen, § 8 Abs.1 NVO, in besonderen Fällen kann aber hiervon abgewichen werden, z.B. bei Nachschreibearbeiten. Vor Rückgabe und Besprechung einer schriftlichen Arbeit darf im gleichen Fach keine neue schriftliche Arbeit geschrieben werden, § 8 Abs.3 NVO. An einem Tag soll nicht mehr als eine Klassenarbeit geschrieben werden. Aus gewichtigen Gründen sind Ausnahmen aber möglich. 

Die Gesamtlehrerkonferenz kann mit Einverständnis der Schulkonferenz auch regeln, wie viele Arbeiten höchstens pro Woche geschrieben werden dürfen, § 8 Abs.3 NVO. 

Fehlt ein Schüler entschuldigt bei einer schriftlichen Arbeit, entscheidet der Fachlehrer, ob der Schüler nachschreiben muss oder nicht. Bei unentschuldigtem Fehlen ist die Arbeit mit der Note „ungenügend“ zu bewerten, § 8 Abs.4 und 5 NVO. Eine dadurch entstehende ungerechtfertigte Härte kann bei der Bildung der Zeugnisnote nach dem Grundsatz der pädagogisch-fachlichen Gesamtwertung (§ 7 Abs.2 NVO) ausgeglichen werden. 

Bei Täuschungen entscheidet der Lehrer je nach festgestellter Schwere und Umfang der Täuschung, ob ein Notenabzug vorgenommen wird, eine Nachschreibearbeit angesetzt wird oder bei schwerer oder wiederholter Täuschung die Note „6“ erteilt wird. Der Lehrer hat hierbei Ermessen, § 8 Abs.6 NVO.

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Hausaufgaben:

Daneben trifft die Gesamtlehrerkonferenz (GLK) im Einverständnis mit der Schulkonferenz an der einzelnen Schule Regelungen zu Hausaufgaben (z.B. ob Hausaufgaben über das Wochenende oder über die Ferien aufgegeben werden dürfen).

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Strafarbeit

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